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Klosterlechfeld IV unterliegt Königsbrunn III knapp!

In der 3. Runde der A-Klasse hatte unsere Vierte Heimrecht gegen Königsbrunn III. Obwohl die Könisgbrunner an allen Brettern DWZ mäßig klar überlegen waren, entwickelte sich ein spannender ausgeglichener Wettkampf, den wir unglücklich mit 2,5-3,5 verloren. Mit etwas mehr Glück und Routine wäre hier der erste Sieg möglich gewesen. Ein Aufwärtstrend ist aber klar erkennnbar, vielleicht klappt es beim nächsten Mal.

A-Klasse

2011/2012

Rang Mannschaft 1 2 3 4 5 6 7 MPkt BPkt
1. SC Schwabmünchen 2 ** 4 6 – 0 14,0 – 4,0
2. SC Türkheim/Bad Wörishofen 2 ** 4 6 – 0 12,0 – 6,0
3. SK Bobingen 2 ** 2 – 2 6,0 – 6,0
3. SK Königsbrunn 3 ** 2 – 2 6,0 – 6,0
5. SK Buchloe 3 ½ ** 2 – 2 4,0 – 8,0
6. SK Buchloe 2 2 2 ** 0 – 6 6,5 – 11,5
7. SK Klosterlechfeld 4 ** 0 – 6 5,5 – 12,5
3. Runde am 14.01.12
1 SK Klosterlechfeld 4 DWZ SK Königsbrunn 3 DWZ 2½ – 3½
1 1 Breitwieser, Wilhelm 1420 1 Friedrich, Wolfgang 1815 0 – 1
2 2 Förster, Christian 1359 4 Owca, Kamil 1514 ½ – ½
3 3 Riedmiller, Stefan 1271 5 Rether, Adolf 1421 0 – 1
4 4 Kaspar, Florian 1171 6 Roser, Friedrich 1482 ½ – ½
5 6 Nebel, Joshua 855 11 Strasser, Adalbert 1330 ½ – ½
6 24 Allmanstötter, Marius 13 Braun, Benedikt 775 + – –
Schnitt: 1215 Schnitt: 1389

Alle  Ergebnisse:

3. Runde am 14.01.12 |
1 SK Klosterlechfeld 4 SK Königsbrunn 3 2½ – 3½
2 SK Buchloe 2 SC Türkheim/Bad Wörishofen 2 2 – 4
3 SK Buchloe 3 SC Schwabmünchen 2 ½ – 5½

Klosterlechfeld II unterliegt Mindelheim in der Schwabenliga II Süd unnötig!

Bericht von Manuel Jahn

Am 16.01.2012 musste die zweite Mannschaft die Reise nach Mindelheim antreten. Die gegnerische Mannschaft hatte bis jetzt in der Liga einen guten Lauf (5-1 Mannschaftspunkte), allerdings rechneten wir uns schon eine kleine Chance auf einen Mannschaftspunktgewinn aus.

Leider mussten wir kurzfristig -wegen Erkrankung- auf unser Brett 1 Stefan Hoffmann und Brett 3 Wolfgang Kölbl verzichten, deshalb wurde Brett 1 kampflos aufgegeben, wodurch Mindelheim schon vor Anfang der Begegnung mit 1-0 führte.

Die erste beendete Partie hatte diesmal Georg Müller an Brett 7, in einer Stellung mit verkeilten Bauern und verschiedenfarbigen Läufern war leider nicht mehr viel zu
holen und die Gegner einigten sich auf ein Remis. Christian Regal konnte kurz darauf auch seine kleine negativserie beenden und holte gegen Horst Kallweit ein Unentschieden. Günter Bechtold konnte sein Turmendspiel gegen einen starken Freibauern seines Gegners nicht mehr halten, weshalb er sich gegen Dr. Siwy geschlagen geben musste. Zwischenstand 3-1 für Mindelheim.

Ines hatte gegen den starken Schachfreund Specht, sich eine gute Stellung erarbeitet mit Angriffspotenzial auf den König, sie opferte einen Springer um kurz darauf
einen Einschlag in die Königsstellung vorzunehmen. Leider hatte sie übersehen daß die Leichtfigur vom Gegner mit einer Mattdrohung genommen werden kann, und dadurch die Leichtfigur auf Ines Seite weniger zu Buche stand. (ich hab in der Stellung auch ein bißchen reingekiebitzt hab es allerdings auch nicht bemerkt ;-)).

Nach einem kleinen Leichtfigurenopfer von meiner Seite und einer Springergabel gegen Dame und Springer des Gegners -Springer durfte nicht schlagen da er sonst auf h7 Matt wird, musste mein Gegner seine Dame gegen 2 Leichtfiguren und schlechterer Stellung hergeben wodurch wir wieder auf 4-2 herankamen.

Kurios war die Partie von Robert Frei und Jonathan Kölbl an Brett 2. In einer scharf gespielten Partie von beiden Spielern, übersahen beide Konkurrenten über 2 Züge lang daß Jonathan einzügig Matt hätte setzen Können – das sollte 2 Spielern um die 1900 eigentlich nicht passieren ;-). Nachdem Jonathan keine Schachgebote gegen den gegnerischen König mehr hatte musste er aufgeben, da Robert Frei schon unabwendbar Matt drohte.

Die längste Partie hatte Christiane Spindler in einem hart umkämpften Mittelspiel in dem teilweise gleichzeitig 5! Leichtfiguren bedroht waren, leider wickelte sie etwas falsch ab und ging mit einem Bauern weniger und etwas schlechterer Stellung in PreEndspiel. Eine offene Linie konnte am Schluß Schachfreund Hartmann so ausnutzen daß sein Mehrbauer auf der 6.ten Reihe zum tragen kam und Christiane aufgeben musst.

Es wäre mit etwas Glück mehr drin gewesen, aber wir müssen auf die 2 nächsten wichtigen Begegnungen gegen Buchenberg und Obergünzburg schauen, in welchen ziemlich sicher die Absteiger ausgespielt werden.

4. Runde am 15.01.12
1 TSV Mindelheim DWZ SK Klosterlechfeld II DWZ 6 – 2
1 1 Magg, Christian 2024 1 Hoffmann, Stefan 1686 + – –
2 2 Frei, Robert 1878 2 Kölbl, Jonathan 1868 1 – 0
3 3 Zipproth, Thomas 1861 4 Jahn, Manuel 1700 0 – 1
4 4 Specht, Helmut 1858 5 Kölbl, Ines 1650 1 – 0
5 5 Siwy, Armin, Dr. 1768 6 Bechtold, Günter 1785 1 – 0
6 7 Kallweit, Horst 1737 7 Regal, Christian 1686 ½ – ½
7 8 Hagen, Wolfgang 1731 8 Müller, Georg 1664 ½ – ½
8 10 Hartmann, Willibald 1554 14 Spindler, Christiane 1503 1 – 0
Schnitt: 1801 Schnitt: 1692
 

Weitere Ergebnisse:

4. Runde am 15.01.12 |
1 TSV Mindelheim SK Klosterlechfeld II 6 – 2
2 SC Kempten 1878 Post-SV Memmingen 5 – 3
3 SF Buchenberg SK Buchloe 6½ – 1½
4 SC Obergünzburg SK Marktoberdorf 3 – 5

Tabelle:

ng Mannschaft 1 2 3 4 5 6 7 8 MPkt BPkt
1. SK Marktoberdorf ** 5 7 5 8 – 0 23,5 – 8,5
2. TSV Mindelheim ** 4 6 5 6 7 – 1 21,0 – 11,0
3. SC Kempten 1878 4 ** 5 4 6 – 2 18,5 – 13,5
4. Post-SV Memmingen 3 ** 4 5 6 5 – 3 18,0 – 14,0
5. SF Buchenberg 3 4 4 ** 4 – 4 17,5 – 14,5
6. SK Klosterlechfeld II 1 2 3 ** 6 2 – 6 12,0 – 20,0
7. SC Obergünzburg 3 3 2 ** 0 – 8 10,5 – 21,5
8. SK Buchloe 2 2 ** 0 – 8 7,0 – 25,0

Schöner Mannschaftssieg in der Schwabenliga I gegen die starken Meringer mit 5:3!

Wir konnten beim ersten Spiel in Kj. 2012 mit Bestbesetzung spielen, was gegen die erwartet starken Meringer auch notwendig war.

Hans konnte an Brett 2 schon in Eröffnung in einer scharfen Variante seine technische Fertigkeit aufzeigen, nachdem sein Gegner in einem Gambit von der Hauptvariante abgewichen war. Nach seinem überraschenden Bauernopfer auf d5 konnte Hans seine eigene Entwicklung schnell forcieren und hatte dann gegen die lange Rochade des Gegners mächtigen Druck aufgebaut. Dies führte dann zu einem weiteren Fehlzug des Gegners, was Hans mit einem glanzvollen Matt in zwei Zügen aufzeigte.

Dennis machte an Brett 5 Remis, nachdem nach der Eröffnung bei jeweils zwei Türmen und zwei Leichtfiguren und bei gleichen Partien offensichtlich „nichts los war“; sein Gegner stand zwar etwas entwickelter und damit aktiver, ohne jedoch irgendeinen Angriffspunkt zu haben. Das solide Remis war die logische Konsequenz.

Bei Helmut war an Brett 7 wäre es ähnlich wie bei Dennis gewesen, d.. h. die Stellung mit jeweils zwei Leichtfiguren und gleichen Bauern stand bewertungstechnisch auf Remis, nur versäumte Helmut, seinen vierzigsten Zug schnell auszuführen, so dass er wegen Zeitüberschreitung verlor. Dies war äußerst schade, da die Stellung offensichtlich auf Remis stand.

Lorenz hatte nach der Eröffnung einen schönen Angriff aufgebaut und riskierte mit einem doppelten Bauernopfer, um ggf. im Angriff gewinnen zu können. Sein Gegner konnte seine Verteidigungsressourcen jeweils so geschickt einsetzen, dass es nicht ganz zum Matt reichte. Lorenz konnte sich dann mit Zugwiederholung ins Dauerschach retten.

Kevin an Brett 4 machte es besser. Dessen Gegner hatte im dreizehnten Zug seinen guten schwarzfeldrigen Läufer gegen den sog. schlechten Läufer von Weiß getauscht. Kevin konnte damit seinen versiert vorgetragenen Angriff auf der h-Linie nach und nach verstärken und gewann souverän.

Am dritten Brett spielte Alexander eine solide Eröffnung und eine schön geführte Partie. Leider sah der Berichterstatter nicht, wie es dann zu dem Remis kam, da der Berichterstatter gerade mit eigener Zeitnot zu kämpfen hatte.

Stefan an Brett 8 machte schon in der Eröffnung einen überlegenen Eindruck, d. h. wenn man als Spieler nach der Eröffnung wählen dürfte, welche Stellung man fortführen will, wäre es sicherlich die weiße Stellung von Stefan gewesen. Stefan konnte dann seinen erkennbaren Positionsvorteil sicher verwerten und gewann überzeugend.

Damit waren 4,5 Brettpunkte und somit der Mannschaftssieg unter Dach und Fach!

Toll anzusehen war, wie Lukas am Spitzenbrett in einer französischen Stellung mit Schwarz einen kleinen Stellungsvorteil „herausquetschte“, indem er die einzig offene Trennungslinie „belagern“ konnte. Im verbliebenen Turmendspiel konnte er dadurch temporär ein Plus von zwei getrennten Freibauern herausspielen, nur war sein König auf der achten Reihe eingesperrt. Damit war klar, dass Lukas einen Bauern wieder verlieren wird und meistens sind dann die Turmendspiele mit nur einem Mehrbauern Remis. Auch hier einigte man sich nach langem Kampf auf ein Remis.

Insgesamt war es ein schöner Mannschaftssieg, da wieder an allen acht Bretter schöne, umkämpfte Partien zu sehen waren. Dass wir heute die Nase leicht vorne hatten, war dann um so erfreulicher.

5. Runde am 15.01.12
1 SK Klosterlechfeld I DWZ SK Mering DWZ 5 – 3
1 1 Melzner, Lukas 2169 1 Andersen, Jens Knud 2138 ½ – ½
2 2 Hornung, Hans, Dr. 2056 3 Straub, Peter 2064 1 – 0
3 3 King, Alexander 2003 4 Neiß, Josef Martin 1983 ½ – ½
4 4 Steffen, Kevin 2067 5 Hund, Gerhard 1980 1 – 0
5 5 Heinl, Dennis 1849 6 Rebitzer, Winfried 1895 ½ – ½
6 6 Heinrich, Lorenz 1976 7 Schaub, Manfred 1906 ½ – ½
7 7 Heinrich, Helmut 1950 9 Achatz, Georg 1995 0 – 1
8 8 Winterkamp, Stefan 1908 11 Stoll, Stefan 1866 1 – 0
Schnitt: 1997 Schnitt: 1978
 Die weiteren Ergebnisse:

5. Runde am 15.01.12 |
1 SK Klosterlechfeld I SK Mering 5 – 3
2 SG Kötz/Ichenhausen I SK 1908 Göggingen 2 – 6
3 SK Friedberg TSV Wertingen 1862 5½ – 2½
4 SF Bad Grönenbach SK Königsbrunn 3 – 5
Tabelle:

Schwabenliga 1

2011/2012

 

Rang Mannschaft 1 2 3 4 5 6 7 8 9 MPkt BPkt
1. SK Königsbrunn ** 3 5 8 – 2 21,5 – 18,5
2. SK 1908 Göggingen ** 6 5 8 – 0 21,0 – 11,0
3. SK Klosterlechfeld I ** 5 6 – 4 25,0 – 15,0
4. SK Friedberg ** 6 6 – 2 19,5 – 12,5
5. SG Kötz/Ichenhausen I 2 ** 4 – 6 18,0 – 22,0
6. SK Mering 3 3 ** 4 – 4 17,0 – 15,0
7. SC Sonthofen 5 ** 4 – 4 16,5 – 15,5
8. TSV Wertingen 1862 ** 0 – 10 12,5 – 27,5
9. SF Bad Grönenbach 3 ½ 2 ** 0 – 8 9,0 – 23,0

Jugend-Weihnachtsfeier 2011

Am 17.12. fand die Jugend-Weihnachtsfeier im Rathaus statt. Dies war wieder ein besonderer Höhepunkt und ein idealer Abschluss einer großartigen Jugend-Saison. Von 14:00 – 17:00 Uhr wurden traditionell Spiele (z.B. Montagsmaler), zahlreiche vereinsinterne Ehrungen (Vereinsturnier, …) und die berühmte Tombola durchgeführt. Außerdem kam weihnachtliche Stimmung durch entsprechende Musik, Plätzchen essen und Kinderpunsch trinken auf. Die drei Jugendleiter Alexander King, Christiane Spindler und Manuel Jahn sowie der 2. Vorstand Werner Schestak führten durch das Programm. Viele Jugendliche und Eltern besuchten einen gelungenen Jahresabschluss 2011.

Vierte unterliegt zu viert gegen Türkheim/Bad Wörishofen II

Die Vierte konnte in der 2. Runde der B-Klasse gegen Türkheim/Bad Wörishofen II leider nur mit vier Spielern antreten. Stefan Riedmiller spielte Remis, und Marius Almannstötter konnte in seinem fünften Spiel für uns, seinen fünften Sieg einfahren! Anbei die Ergebnisse im einzelnen:


SC Türkheim/Bad Wörishofen 2 SK Klosterlechfeld 4

4½-1½

Lux, Werner 1 Breitwieser, Wilhelm

1-0

Barth, Erik 2 Förster, Christian

1-0

Sattler, Henri 3 Riedmiller, Stefan

½

Roell, Horst 4 Kaspar, Florian

+ –

Riedel, Natanel 5 Grashei, Martin

+ –

Werny, Marian 24 Allmanstötter, Marius

0-1

Wichtiger Sieg in der Schwabenliga I

Gegen Wertingen 5,5:2,5 gewonnen!

Wir mußten wieder mehrere Spieler ersetzen, was leider die zweite Mannschaft, die zeitgleich gegen Marktoberdorf spielte, „ausbaden“ mußte. Die zweite Mannschaft verlor ersatzgeschwächt 1:7. Daher gilt zunächst der Dank der ersten Mannschaft der zweiten Mannschaft im allgemeinen und den mitspielenden Ersatzspielern im besonderen.

Hans spielte -wie immer- die Eröffnung stark und präzise. Es gab so Hefte mit Testaufgaben für Eröffnungen, wo man pro Eröffnung 100 Punkte „gewinnen“ konnte, wenn man alles richtig gemacht hat. Ich vermute sehr stark, dass Hans heute -symbolisch gesehen- die 100-Punkte nahezu eingesammelt hat; zumindest war die gegnerische Schlußstellung am Ende nur noch ein Torso. [Für seinen überraschenden Turmeinschlag gebe ich noch einen Bonuspunkt dazu.]

Lukas spielte am ersten Brett positionell sehr stark in einer Variante von Französisch und konnte dank der überlegenen Stellung auf dem Damenflügel einen Bauerngewinn drohen. Bei dem Versuch des Gegners, sich durch Abtausch zu entlasten, kam es durch einen spektakulärem Ablenkungszug zu einem Turmgewinn; die vermeintliche Deckungsfigur was schlichtweg überlastet.

Lorenz spielte heute aggressiv mit Schwarz, nachdem sein Gegner einen Bauernvorstoß zugelassen hatte. Lorenz mußte dann zwar letztlich einen Abtausch zulassen, nur blieb ihm der starke schwarze Läufer auf d4. Nach dem Abtausch der Damen und dem unmittelbar danach folgenden Abtausch der Türme in der c-Linie hatte Lorenz den Vorteil des entfernten Freibauers bei gleichfarbigen Läufern und einem näher zum Freibauern stehenden König. Lorenz drückte den Freibauern konsequent durch und gewann durch Zeitüberschreitung.

Stefan hatte heute schachlich nicht seinen besten Tag und verlor. Darin war sicherlich die heutige Terminenge nicht ganz unschuldig.

Wolfgang überspielte seinen Gegner und hatte, als der Berichterstatter hinzukam, einen ganzen Turm mehr.

Äußerst schade war der Partieausgang bei Ines, die technisch super spielte und klar auf Gewinn stand. Leider verlor sie dann in Zeitnot etwas den Faden, indem sie zunächst den wichtigen Bauern auf d5 einstellte und damit den zunächst abgesperrten gegnerischen Springer wieder zum Leben erweckte. Dass dann zum Blattfall -nach der Partie- noch eine „Diskussion“ über den 40-sten Zug von Schwarz kann der Berichterstatter nur dahingehend trösten, dass uns Spielern der ersten Mannschaft dies auch ein Mal in ähnlicher Weise in der Regionalliga passiert war. Damals -es ist ein paar Jahre her- hat es uns den möglichen Aufstieg „gekostet“ und heute ist im Ergebnis -wir reden vom Mannschaftsergebnis- is‘ nix passiert. Wie bei allen Tatsachenentscheidungen in Sport und Spiel gilt, „c’est la vie“, wie’s ein Franzose formulieren würde und fairplay ist leider auch eine subjektive Sichtweise.

Das im obigen Sinne „Nichts passiert ist“, lag dann daran, dass der Gegner von Helmut eine zwingende Mattvariante ausgelassen hat und ein weiteres Mal mit einer ähnlichen Kombination den Turmgewinn, so dass dann die Partie ins Remis verflachte. Damit waren 4,5 Punkt eingefahren.

Zu guter letzt spielte Andreas eine Betonbauernkette, auch wenn Schwarz einen Freibauern in der B-Linie bis auf b2 bringen konnte. Nur mangels Nachschub konnte Andreas bequem verteidigen und seinerseits nach und nach die eigenen Bauern in Gang setzen. Nach dem Abtausch der Läufer einschl. dem Abtausch des Freibauern auf b2 spielte Andreas das verbliebene Turmendspiel „wie an der Playstation“. Es war meisterlich, wie er seinen Turm aktiv platzierte, einerseits um seine eigenen Bauern zu unterstützen und andererseits, bei Verteidigungszügen des Gegners, einfach weiter(e) Bauer(n) „abzuräumen“. Wenn ich das Testheft zu Eröffnungen bei Hans erwähnt habe, gibt es gleiche Aufgabenhefte für Endspiele und hier wären auch nahezu 100 Punkte -wieder symbolisch- für die Turmendspielführung zu vergeben.

Klare Niederlage gegen Schwabmünchen I

In der 1. Runde der Kreisklasse Mittelschwaben mußten wir auswärts beim Aufstiegs Mitfavoriten Schwabmünchen I antreten. Mit drei Ersatzspielern, und von den DWZ Zahlen her, waren wir hier mehr als nur ein krasser Außenseiter. Es enwickelten sich dennoch sehr spannende Spiele, bei denen wir uns nach harten Kampf  mit 6 – 2 geschlagen geben mußten. Von Ergebniss her, klinkt alles klar, aber es hätten durchaus einige Partien, die für uns sehr unglücklich waren, anders laufen können.

Schwabmünchen I – Klosterlechfeld III                                               6 – 2