Archiv des Autors: Stefan

Schwäbisches Finale verpasst

Im schwäbischen Halbfinale des Mannschaftspokals mussten wir bei den Schachfreunden aus Grönenbach antreten.

Mit Hans Hornung, Pawel Poniatowski, Lorenz Heinrich und Stefan Winterkamp hatten wir eine gute Aufstellung. Unser Gegner hielt dagegen konnte seine 4 besten Spieler aus dem Verein an das Brett bringen. Es entwickelten sich spannende und zähe Spiele, die sich erst nach über drei Stunden Spielzeit entschieden.

Hans hatte bereits im Mittelfeld einen Freibauer muss auf die drittletzte Reihe vorbringen können. Die dann folgendes Abwicklung sah für ihn gut aus, hatte aber den Haken, dass jetzt der Gegner einen Freibauern hatte, der letztlich die Partie entschied.

Pawel verpasste seinen König mit der Rochade in Sicherheit zu bringen. Trotzdem hatte seine Stellung einige Ressourcen, die aber dann doch nicht ausreichend waren, um die Stellung zu retten.

Lorenz hatten den gegnerischen König im Visier. Nachdem der Angriff ins Stocken geriet, entschloss er sich den anderen Flügel zu öffnen. Dabei ging leider etwas Material verloren, welches im Endspiel nicht mehr zu kompensieren waren.

Stefan hatte ein leicht vorteilhaftes Damenendspiel auf dem Brett. Nachdem die 3-0 Führung uneinholbar war, willigte er ins Remis ein.

Schade, schade. Der Einzug ins das schwäbischen Pokalfinale und auch die Möglichkeit beim bayerischen Mannschaftspokal teilzunehmen wurde verpasst.

B-Klasse beendet

Zum Abschluss der B-Klasse mussten unsere III. und IV. Mannschaft gegen Königsbrunn V. und IV. ran.

Die III. musste nicht nur stark ersatzgeschwächt, sondern auch mit einem kampflosen Brett spielen. Unsere bärenstarken Nachwuchs-Spieler machten ihre Sache perfekt: Peter Fischer und Eric Sutter gewannen. Leon Olfert spielte remis. Der Mannschaftssieg war gesichert und der 3. Platz in der Abschlusstabelle, übrigens punktgleich mit dem Tabellenführer, ein toller Erfolg.

Weniger gut lief es für die IV. Zwei Remisspiele von Josef Starkmann und Gregor Hartl waren nicht genug für Mannschaftspunkte. In der Abschlusstabelle blieb uns nur der letzte Platz.

U10 ist unser Sahnestück

Bei dem 2. schwäbischen Rapid-Jugend-Schnellschachturnier in dieser Saison war vor allem unsere Altersklasse U10 gut drauf:

Bei 29 Teilnehmern wurde Rayan Schwarz Zweiter und Oliver Fischer Vierter.

In der U18 wurde Peter Fischer 19.

Aufstieg verpasst

In der letzten Runde der Schwabenliga I mussten wir unser letztes Spiel gegen Mering unbedingt gewinnen, um die letzte Chance für den Aufstieg zu wahren. Allerdings benötigten wir auch bei einem Sieg einen Ausrutscher vom derzeitigem Tabellenführer Kriegshaber II.

Das Spiel gegen Mering verlief in keiner Phase für uns und letztlich verloren wir mit 3-5. Galina gewann ihre Partie. Hans, Jonathan, Lorenz und Wolfgang spielten remis.

Die Niederlage war umso ärgerlicher, da Kriegshaber tatsächlich verlor und somit der Aufstieg mehr als knapp verpasst wurde.

III. und IV. verlieren

In einem Doppel-Heimspiel der B-Klasse traten unsere III. und IV. Mannschaft gegen die III. und IV. Mannschaft von Königsbrunn an.

Der Gegner war an jedem Brett sehr DWZ-stark aufgestellt und wir verloren beide Spiele.

Achtungserfolge hatten wir dennoch: In der III. konnte Peter Fischer gewinnen und Leon Olfert spielte remis. In der IV. gelang auch Reinhard Müller ein Unentschieden.

4-4 gegen Grönenbach

In der Schwabenliga I mussten wir in der vorletzten Runde bei Grönenbach antreten.

Nachdem wir durchweg eine gute Saison spielten und sich Grönenbach im Keller der Tabelle befand, gingen wir favorisiert in das Spiel. Allerdings mussten wir aufgrund eines kurzfristigen krankheitsbedingten Ausfall zu siebt antreten.

So ging das 4-4 Endergebnis letztlich für beide Seiten in Ordnung.

Wir belegen in der Tabelle den 2. Platz und können im letzten Spiel sogar noch Meister werden.

Schachfestival in Bad Wörishofen

Bei dem diesjährigen Schachfestival-Open in Bad Wörishofen hatten wir gleich zwei Spieler am Start: Hans Hornung und Wolfgang Kölbl.

Hans wurde im A-Turnier 60. und Wolfgang im B-Turnier 27.

Beide platzierten sich vor ihrem Setzplatz und verbesserten ihre DZW/Elo-Zahl.

Gratulation!

4-0 im schwäbischen Pokal

Wir trafen als Heimmannschaft auf die SF Augsburg II; gespielt wurde im 3-Auen-Haus in Augsburg mit mehreren Mannschaften.

Lorenz konnte am Brett 3 ein Königsgambit im Stile desselbigen spielen. Die aktive Angriffsstellung führte zuerst zum Materialgewinn und dann zum Matt.

Galina an Brett 4 spielte gegen den Schüler Dominik, der mit Weiß sehr fundiert einen geschlossenen Sizilianer vortrug. Galina hielt mit einem Igelaufbau dagegen, um flexibel auf einen Vorstoß der noch komplett geschlossenen Bauernkette begegnen zu können. Es war schade für die ausgeglichene Stellung, dass Dominik im falschen Augenblick den Durchbruch auf f5 versuchte, weil nach dem Be6 schlägt Bf5 der weiße e-Bauer von e4 nicht nehmen konnte, weil ansonsten der enttarnte Turm auf e8 den ungedeckten Läufer auf e3 geschlagen hätte. Damit konnte Galina einen gedeckten Freibauern auf e4 festsetzen und gewann dann alsbald die Partie. Zugleich war es eine sehenswerte Partie, bei der sehr lange ein positionelles Abwarten gegeben war und Galina hatte die notwendige Geduld in diesen geschlossenen Bauernketten gezeigt.

Es stand somit im Zwischenstand 2:0 für uns.

Pawel an Brett 2 konnte sich in einem schwierigen Mittelspiel mit jeweils Dame, Turm, Springer und Bauern nach und nach einen Vorteil herausspielen. Nachdem er auf dem Damenflügel einen wichtigen Bauern gewinnen konnte, tauschte er die Damen ab, um die Stellung technisch auf ein Turmendspiel zu vereinfachen. Er hatte einen Mehr- und Freibauern auf der a-Linie, der zudem von den Bauern auf c3 und b2 unterstützt werden konnte, während der verteidigende Turm auf der „falschen“ Brettseite war . Es kam zu dem klassischen Motiv: Bauer nach a7 bringen und von hinten mit Turm sichern. Nach der Blockade des Umwandlungsfeldes mit Tf8 nach Ta8 kam der b-Bauer zu Hilfe. Die Freibauern waren nicht mehr zu stoppen.

Auch Hans an Brett 1 konnte ein Endspiel mit Turm, Läufer und Bauern gegen Turm, Springer und Bauern günstig gestalten, indem er seinen König aktiv einbinden konnte. Sein Angebot, seinen Turm gegen den Springer, zu tauschen, lehnte sein Gegner ab, weil dann drei verbundene Bauern, flankiert vom Läufer, vom Turm nicht hätten aufgehalten werden können. Hans gewann einen Bauern und sein Freibauern, begleitet vom aktiven König, waren am Durchbrechen.

4-0