Unnötige Niederlage

In der 3. Runde der Schwabenliga I mussten wir bei Königsbrunn antreten.

Nach Remisspielen von Hans Hornung, Joshua Nebel, Alexander King, brachten Jonathan Kölbl und Stefan Winterkamp uns mit Siegen 3,5-1,5 in Führung.

Dann nahmen die Dinge ihren Lauf:

Lorenz Heinrich konnte seinen Springer am Rand nicht mehr in Sicherheit bringen und Wolfgang Kölbl stellte in ausgeglichener Stellung ebenfalls eine Leichtfigur ein. Beide gaben ihre Partien sofort auf. Pawel hatte in einem Sprinerendspiel die leicht bessere Stellung. Um den Gewinnweg zu finden, verlor er seine Bedenkzeit und schließlich das Spiel aus den Augen.

Am Ende stand eine unnötige 3,5-4,5 Niederlage und nur der Blick auf die Tabelle spendet ein bisschen Trost:

„Winterpause“

Über den Jahreswechsel ruht der Schachbetrieb für eine kurze Winterpause. Zeit für eine Zwischenbilanz unserer Mannschaften:

Die I. Mannschaft konnte nach ihrem Auftaktsieg gegen Friedberg einen weiteren 5,5-2,5 Erfolg gegen Kaufbeuren feiern und überwintert an der Tabellenspitze. Die 3. Runde fiel „in den Schnee“ und wird im Januar nachgeholt.

Die II. Mannschaft konnte leider an ihren Achtungserfolg mit einem Unentschieden gegen Mindelheim nicht anknüpfen und verlor ihr 2. Spiel gegen Schwabmünchen.

Die III. Mannschaft startete bärenstark mit einem 3,5-0,5 Sieg gegen Krumbach und verlängerte die Winterpause mit einer spielfreien zweiten Runde.

Die IV. Mannschaft konnte ihre Auftaktniederlage gegen Königsbrunn mit einem 2,5-1,5 Sieg gegen Krumbach wieder ausgleichen.

EINEN GUTEN RUTSCH IN DAS JAHR 2024

II. mit gutem Start in die Saison

In der Kreisklasse empfing unsere II. Mannschaft zum Saisonauftakt den Absteiger aus der Schwabenliga II Mindelheim.

Die Gäste konnten zwar nur an 7 Brettern antreten, waren aber trotzdem der Favorit in dem Spiel. Das Endergebnis von 4-4 ist daher ein Erfolg für uns und zugleich ein guter Grundstein für die weiteren Spiele.

Manuel Jahn gewann seine Partie und Manuel Milling, Leon Olfert, Erik Lehmann sowie Gregor Hartl spielten remis.

Schwabenliga I: Starker Auftakt in die neue Saison

Sieg gegen Friedberg 5,5 : 2,5

Die erste Runde einer neuen Situation ist stets ein Ausloten, wo man mannschaftlich innerhalb einer Liga steht.

An allen Brettern wurde hart um Stellungsvorteile gekämpft. An den Brettern 1 (Hans), 4 (Lorenz), 6 (Stefan), 7 (Wolfgang) und 8 (Joshua) hielten jeweils beide Seiten die Waagschale und es gab jeweils ein Kampf-Remis.

Bei Hans am Spitzenbrett war dabei eine „merkwürdige“ Bauernstruktur bei seinem Gegenspieler entstanden, die aber mit dem Figurenspiel kompensiert werden konnte.

An Brett 2 spielte sich Alexander einen Vorteil durch einen gedeckten Freibauern im Zentrum heraus. Nach der technischen Abwicklung im Mittelspiel blieben für Alexander im Turmendspiel zwei verbundene Freibauern, die zudem vom König unterstützt worden sind. Alexander konnte daher für uns einen vollen Brettpunkt verbuchen.

Bei Pawel an Brett 3 war es im Bauernendspiel ein Wettlauf, wer zuerst einen Bauern in eine Dame verwandeln kann. Sein Gegner hatte zudem noch einen Springer. Pawel schaffte es punktgenau, zumal seine neue Dame auf h8 das wichtige Feld b2 kontrollierte, so dass der Springer nicht das Umwandlungsfeld auf d1 für dessen Bauern unterstützen konnte. Pawel spielte dann das Endspiel Dame gegen Springer plus Bauer technisch gut und führte sein Spiel zum Sieg.

Jonathan an Brett 5 spielte äußerst cool, indem erst das gleichstehende Figurenspiel auf ein gewonnenes Endspiel abwickelte: Jonathan eroberte auf der Damenseite des Brettes einen Bauern, tauschte die Damen ab und übrig blieb ein Endspiel mit Bauern auf beiden Flügeln und je einem Springer. Da zugleich auf dem Damenflügel ein entfernter Freibauer (2 gegen 1 Bauer) gegeben war, konnte Jonathan einen Bauern auf dem Königsflügel in eine Dame verwandeln. Kurioserweise war es somit das gleiche Endspiel wie bei Pawel: eine Dame gegen Springer plus Bauer. Auch Jonathan verwandelte sicher zum Sieg.

Somit war der Endstand 5,5 zu 2,5.

Das neue Schachjahr beginnt

Die Saison 2022/2023 und die Sommerpause sind vorbei und das neue Schachjahr, sprich die Saison 2023/2024, steht unmittelbar bevor.

Zum Auftakt sind die mittelschwäbischen Einzelmeisterschaften der Jugend für Ende September bis Anfang Oktober geplant.

Am 03.10.2023 sind die schwäbischen und am 14.10.2023 die mittelschwäbischen Schnellschachmeisterschaften.

Am 14.10.2023 feiern wir mit einem Festabend den 75. Geburtstag unseres Schachklubs.

Die Mannschaftswettbewerbe beginnen am 22.10.2023 mit einem Heimspiel der 1. Mannschaft. Sukzessive danach steigen unserer II. in der Kreisklasse und unserer III. und IV. Mannschaft in der B-Klasse in den Spielbetrieb ein.

Wir werden wieder am mittelschwäbischen Mannschaftspokal teilnehmen und es wird ein Vereinsturnier und eine Klosterlechfelder Amateurmeisterschaft geben.

Es gibt viel zu tun, also packen wir es an.

Vereinsmeisterschaft beendet

Mit immerhin 12 Teilnehmern haben wir unsere diesjährige Vereinsmeisterschaft gespielt.

In zwei Vorgruppen haben sich die beiden Erstplatzierten für das Halbfinale qualifiziert. Hier setzte sich Alexander King gegen Joshua Nebel und Hans Hornung gegen Stefan Winterkamp durch.

Das Finale gewann Alexander King! Herzlichen Glückwunsch!

Amateurmeisterschaft toller Erfolg

Wir haben die 2. Amateur-Schachmeisterschaft ausgerichtet.

Das aus 5 Runden bestehende Turnier richtet sich ausschließlich an Spieler, die nicht aktiv in einem Schachverein spielen und der Einladung folgten 16 Teilnehmer.

Nach vier gespielten Runden war nur Sebastian Pientschik noch ohne Verlustpunkte. Mit nur einem Punkt Rückstand folgten ihm Gala Mikhaylova, Christoph Heider und Markus Hofknecht.

Diese vier Spieler mussten in der letzten Runde gegeneinander antreten und somit waren alle Voraussetzungen für ein spannendes Finale gegeben.

In der Partie zwischen Sebastian Pientschik und Christoph Heider wechselte der Figurenvorteil auf dem Brett hin und her.  Den entscheidenden Zug hatte Christoph Heider auf seiner Seite und er setzte seinen Gegner in einem Bauernendspiel matt. Nachdem auch Gala Mikhaylova ihr Spiel gewann, waren gleich drei Spieler punktgleich an der Tabellenspitze und die Wertung musste über den Turniersieg entscheiden.

Hier hatte Gala Mikhaylova, die einzige Frau im Teilnehmerfeld, knapp die bessere Wertung vor Christoph Heider und Sebastian Pientschik. Sie nahm mit Freudentränen den Siegerpokal entgegen.

Auch alle anderen Spiele in der Meisterschaft waren heiß umkämpft. So wurden alle 40 Partien bis zum Matt ausgespielt und es gab nicht ein Unentschieden.

Dem Abstieg von der Schippe gesprungen

Vor der letzten Runde in der Schwabenliga 1 hatten wir mit der 1. Mannschaft eine prekäre Tabellensituation. Wir hatten nur einen Brettpunkt-Vorsprung auf einen Abstiegsplatz und mussten zudem im letzten Spiel bei dem ungefährdeten Tabellenzweiten aus Mering antreten.

Es musste also unbedingt ein Sieg her und entsprechend konzentriert gingen wir zu Werke.

Nach Remisspielen von Alexander King und Stefan Winterkamp, brachte uns Florian Kaspar mit einem gewonnenen Bauernendspiel in Führung. Nachdem auch Lorenz Heinrich ins Remis einwilligte, ging es Schlag auf Schlag. Zeitgleich gewannen Manuel Jahn und Pawel Poniatowski ihre Partien. Kurioserweise führten in beiden Spielen fulminante Königsangriffe zum Erfolg.

Der Mannschaftssieg war sicher und die letzte Partie von Joshua Nebel war bedeutungslos. In einem Turmendspiel konnte er sich gegen den gegnerischeren Mehrbauern nicht erwehren und verlor.

4,5 zu 3,5 für uns!!!

Wir kletterten in der Abschlusstabelle auf den vierten Platz und sind dem Abstieg mehr als knapp nochmals von der Schippe gesprungen.